Die Wahrheit über den modernen Systemholzbau

17. Mai 2021 admin
Nicht nur ein Hype, sondern ein Trend

Die Wahrheit über den modernen Systemholzbau

Holz ist der natürlichste und nachhaltigste aller Baustoffe – auch heute noch!

Welche Argumente sprechen für den modernen Systemholzbau?

Seit Menschgedenken wird Holz als Baumaterial genutzt. Holz ist enorm tragfähig, elastisch und dauerhaft. Das bietet nicht nur markante Vorteile hinsichtlich der Stabilität und der Widerstandsfähigkeit gegen Sturmwind, Feuer und Erdbeben, sondern beschert, kombiniert mit 3D-Planung und BIM-Technik, auch maximale architektonische Freiheiten – und eine optimale Raumausnutzung. Die Wände moderner Systemholzbauten bauen bei vergleichbarer Dämmung schlanker als bei konventionell errichteten Gebäuden, was die nutzbare Wohnfläche vergrössert. Da beim Systemholzbau überdies komplette Komponenten eines Gebäudes millimetergenau vorgefertigt und auf dem zeitgleich erstellten Fundament nur noch miteinander verbunden werden, lassen sich Systemholzbauten deutlich schneller realisieren. Parallel zur kürzeren Bauzeit sinken auch die Lärm- und sonstigen Emissionen.

Zudem ist Holz besonders nachhaltig. In den Schweizer Wäldern wächst jede Minute die für ein Einfamilienhaus benötigte Holzmenge nach. Als reiner Naturstoff ist Holz atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und stark isolierend. Daher ist das Raumklima in einem Holzhaus markant besser als in einem herkömmlichen Gebäude. Nicht zuletzt speichert Holz während seines Wachstums nicht nur viel CO2, sondern auch jede Menge Energie. Wird einmal ein Rückbau nötig, kann die im Holz gespeicherte Energie genutzt werden – anstatt fossiler Energiespeicher wie Öl oder Kohle. All dies macht Holz nicht nur zum nachhaltigsten und umweltfreundlichsten, sondern zum schlichtweg besten Baustoff überhaupt.

Sind Systemholzbauten nicht mehr als Fertighäuser?

Nein. Auch wenn grössere Komponenten von Systemholzhäusern vorgefertigt und auf der Baustelle zusammengesetzt werden: Systemholzbauten sind genauso individuell und einzigartig wie konventionell errichtete Häuser. Systemholzhäuser werden von Architekten geplant, abgestimmt auf die persönlichen Wünsche und das Budget der Bauherrschaft sowie passend zum entsprechenden Bauland respektive dem vor Ort geltenden Baurecht. Anders als Fertighäuser können Systemholzbauten also völlig frei geplant und ausgestattet werden. Vom Bioholzbau bis zum topmodernen Smart Home mit jedwedem digitalen Komfort ist alles möglich.

Systemholzhäuser werden sehr schnell errichtet. Stimmt trotzdem die Qualität?

Holz kann millimetergenau verarbeitet werden und erlaubt die Vorfertigung kompletter Komponenten wie Wänden, Decken und Dächern! Dank modernster Planung (3D; BIM) sowie innovativer Fertigungs- und Verbindungsverfahren passt beim Systemholzbau alles perfekt zusammen. Entsprechend gibt es beim Systemholzbau deutlich weniger Verzögerungen – und auf der Baustelle eines Holzhauses ist markant weniger Improvisationstalent gefragt als auf der Baustelle eines konventionellen Hauses. Überdies entfällt die bei herkömmlichen Bauten übliche Trocknungszeit. Systemholzkomponenten werden aus bereits trockenem Holz gefertigt und trocken miteinander verbunden. So kann selbst in den Wintermonaten schnell und sicher gebaut werden.
Mit Bezug auf die Dauerhaltbarkeit sei auf die Menschheitsgeschichte verwiesen: Gute Holzbauten, das zeigt die Geschichte, überdauern Jahrhunderte und halten jedweder Witterung ebenso stand wie Stürmen und Erdbeben. Sogar im Fall eines Brandes widerstehen Systemholzhäuser der Glut und dem Feuer meist sehr lange, während Stahlträger sich unter der Hitze verbiegen und Mauern reissen, platzen oder einstürzen.

Welche Möglichkeiten gibt es beim mehrgeschossigen Bauen in Holzsystembauweise?

Holz ist ein High-Tech-Baustoff, der allen Anforderungen an ein zeitgemässes ökologisches Baumaterial entspricht. Dank der anhaltenden Innovation im Systembau ist der Systemholzbau längst nicht mehr auf Ein- oder Zweifamilienhäuser beschränkt, sondern auch in grösseren Dimensionen möglich, beispielsweise für mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser sowie Büro- und Gewerbe-Immobilien. Häufig kommen dabei Mischbauweisen zum Einsatz: Für jede Komponente eines Gebäudes werden die optimalen Materialien verwendet. Das Fundament sowie alle erdverbundenen Gebäudeteile (Untergeschoss, Kellerräume, Tiefgarage) sowie standardisiert herstellbare Gebäudeteile wie beispielsweise Treppenhäuser, werden vor Ort aus Stahlbeton erstellt.
Ab Oberkante Erdreich respektive Oberkante Untergeschoss werden dann vorgefertigte Systemholzbauelemente eingesetzt. Der Brandschutz eines solchen Gebäudes ist exzellent, die Kosten sinken ebenso wie die Bauzeit und nach Errichtung des Betonteils wächst ein solches Haus pro Tag eine ganze Etage in die Höhe, inklusive fertig montierter Leitungen für die elektrischen Einrichtungen. Gerade im mehrgeschossigen Bau bietet der Systemholzbau eindeutige Mehrwerte für den Investor – weil er Zeit spart und unübertroffene Sicherheit in puncto Baustellenplanung bietet.

Was leisten Systemholzkomponenten beim Ausbau, Umbau und bei Aufstockungen?

Überall wo der Boden kostbar ist, machen Erweiterungen, Aufstockungen oder auch Renovationen bestehender Bauten Sinn. Gerade aber beim Bauen im Bestand, also in vorhandenen Gebäudestrukturen, macht der Baustoff Holz ganz besonders viel Sinn. Millimetergenau vorgefertigte, in 3D geplante Bauteile für Wände, Decken und Dächer können vergleichsweise leicht transportiert, mit mobilen Kränen bewegt und schnell sowie sicher montiert werden. Und weil Holz sehr leicht ist, erlaubt es die Realisierung von Aufstockungen auch dort, wo konventionelle Baustoffe die Statik überlasten würden, namentlich auf bestehenden Flachdachbauten.
Im Bereich der energetischen Sanierung spielt Holz ebenfalls seine Stärken aus – in Form hocheffizient dämmender, selbsttragender Holzfassadenelemente.

Ist ein Holzhaus nicht unglaublich hellhörig?

Holz isoliert Wärme sehr gut – und dämmt auch Geräusche mit hoher Wirksamkeit. Wichtig für einen wirkungsvollen Schallschutz bei Systemholzbauten ist eine saubere Berechnung und Konstruktion der einzelnen vorgefertigten Komponenten. Dabei muss insbesondere den Wohnungstrenndecken und den Wohnungstrennwänden die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werden, damit die geltenden Normen für Schallschutz im Holzbau eingehalten werden können.
In Mehrfamilienhäusern aus Systemholz haben sich innovative Hybriddecken aus Holz-Beton-Verbund mit Trittschalldämmung als sehr wirkungsvoll erweisen. Diese bieten sehr gute Schallschutzwerte und ermöglichen dank ihrer gesteigerten Tragfähigkeit und Steifigkeit überdies den Bau grösserer freier Spannweiten von Trenndecken im Systemholzhaus.

Welche Art von Häusern kann man im Systemholzbau errichten?

Beim modernen Systemholbau sind der architektonischen Fantasie nahezu keine Grenzen gesetzt. Vom Einfamilienhaus in Minergie-Standard über mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser und Bürogebäude bis zur Produktionshalle ist alles möglich – auch Dachaufstockungen, Sonderbauten, Anbauten sowie Industriegebäude.

Warum ist der Systemholzbau besonders nachhaltig?

Holz besitzt die beste Ökobilanz aller heute in der Schweiz eingesetzten Baumaterialien, denn es ist nicht nur der einzige natürlich nachwachsende Baustoff, sondern auch der einzige, welcher bei seiner Gestehung CO2 speichert – anstatt einen zusätzlichen CO2-Ausstoss zu provozieren, wie es insbesondere bei der Produktion von Zement oder Beton der Fall ist.
Zudem sinkt aufgrund der heimischen Produktion von Holz, der modernen Vorfertigung von Systemholzbaukomponenten und dem geringen Gewicht von Holz der Transportaufwand markant. Allein der Baustellentransportaufwand verringert sich um rund 85%, gerechnet ab Oberkante Untergeschoss. Ein weiterer Vorteil: Aufgrund des geringeren Gewichts der Holzkonstruktion kann das Fundament eines Holzhauses statisch leichter gebaut werden. Auch dies trägt zur besseren Ökobilanz bei.

Wie wirtschaftlich ist der Systemholzbau?

Ein Gebäude im modernen Systemholzbau zu errichten, spart effektiv Geld. Allem voran sinkt dank der Vorfertigung, der entfallenden Trocknungszeit und der bei Systemholzbauten generell sehr geringen Wahrscheinlichkeit für Bauverzögerungen die Bauzeit um mehrere Monate. Dadurch reduziert sich der Aufwand für den Bauzins markant – und Mieteinnahmen respektive Verkaufserlöse können wesentlich schneller realisiert werden. Entsprechend sinken auch die wirtschaftlichen Risiken aufgrund von in der Zeit zwischen Projektbeginn und Verkauf auftretenden Marktveränderungen.
Überdies sind die Transportaufwände geringer und das Fundament kann bei gleicher statischer Sicherheit etwas einfacher konstruiert werden. Beides trägt zu tieferen Gesamtbaukosten bei. Durch die Integration der Dämmung in die Tragkonstruktion bietet ein Systemholzbau eine um drei bis vier Prozent höhere Nettowohnfläche als ein konventionelles Gebäude mit identischen Aussenabmessungen. Entsprechend lassen sich auch höhere Verkaufs- oder Mietpreise realisieren.

Welche Vorteile bieten Systemholzhäuser hinsichtlich der Wohngesundheit?

Holz bietet dank seiner Natürlichkeit enorme Vorteile. Holz greift man gerne an, Holz riecht gut, Holz ist schön. Kurzum: Holz versprüht Natürlichkeit und verleiht jedem Raum und jedem Haus eine ganz besondere Behaglichkeit. Zudem ist das Raumklima in keinem Gebäude besser als in einem Holzhaus. Dank der feuchtigkeitsregulierenden Wirkung von Holz sinkt die Raumfeuchtigkeit selbst während der Heizperiode praktisch nie unter 45 Prozent. So wird eine Austrocknung der Atemwege verhindert und das Auftreten statischer Ladungen verhindert. Überdies wirkt Holz isolierend. Holzoberflächen fühlen sich immer gleich gut an – im Winter wie im Hochsommer – und dünsten keine schädlichen Stoffe aus wie beispielsweise Kunststoffe oder lackierte Metall- oder Betonteile.
Was kaum jemand weiss: Holzoberflächen wirken antibakteriell und sind daher deutlich hygienischer als die Oberflächen nahezu aller anderen im Wohnraum üblicherweise anzutreffenden Werkstoffe und Baumaterialien. Kurzum: Holz wirkt sich stark positiv auf das Befinden der Menschen aus und Systemholzbauten bieten die mit Abstand höchste Wohn- und Lebensqualität.

Brennen Holzhäuser nicht besonders leicht und schnell?

Natürlich ist Holz ein brennbarer Stoff. Das heisst aber noch lange nicht, dass ein Holzhaus leichter oder schneller in Brand gerät als ein konventionelles Haus aus Beton oder Mauerwerk. Einerseits ist das Risiko, dass in einem Gebäude ein Brand ausbricht, vollkommen unabhängig von den für den Bau des Gebäudes verwendeten Baustoffen. Andrerseits beeinflussen die Art der Einrichtung, namentlich die Möblierung, sowie allfällige Sauerstoffeinträge, etwa durch geöffnete Fenster oder Türen, die Ausbreitung eines Brandes weitaus mehr als die Bauweise des Hauses oder dessen Konstruktionsmaterialien. Wichtig ist daher die Unterscheidung zwischen der Brennbarkeitsklasse des Baustoffs Holz und der Feuerwiderstandsleistung der daraus errichteten Konstruktion.
Werden die geltenden Richtlinien und Vorgaben hinsichtlich des vorbeugenden Brandschutzes eingehalten – was bei Systemholzbauten mit konventionell errichtetem Fundament und Untergeschoss sowie darauf errichteter Holzkonstruktion gewährleistet ist – bieten Systemholzbauten ein vergleichbares brandschutztechnisches Sicherheitsniveau wie konventionelle Bauten. Überdies übertrifft die Tragfähigkeit einer Systemholzkonstruktion in aller Regel die statischen Anforderungen deutlich – und Holz widersteht der Hitze eines Feuers wesentlich länger, als viele Menschen glauben. Auch lässt sich das Brandverhalten von Holzkonstruktionen gut berechnen und im Fall des Brandfalles gut kontrollieren, weil sich das baldige Versagen einer Holzkonstruktion im Feuer ankündigt, während eine Stahlkonstruktion in aller Regel deutlich früher sowie sehr plötzlich und unabsehbar ihre Festigkeit verliert – und einstürzt. Auch Betonteile sind bei einem Brand gefährdet: Zuerst platzt die Betonoberfläche ab, dann versagt die Stahlarmierung – und der Stahlbeton bricht.

Welche Argumente sprechen für den modernen Systemholzbau?

Seit Menschgedenken wird Holz als Baumaterial genutzt. Holz ist enorm tragfähig, elastisch und dauerhaft. Das bietet nicht nur markante Vorteile hinsichtlich der Stabilität und der Widerstandsfähigkeit gegen Sturmwind, Feuer und Erdbeben, sondern beschert, kombiniert mit 3D-Planung und BIM-Technik, auch maximale architektonische Freiheiten – und eine optimale Raumausnutzung. Die Wände moderner Systemholzbauten bauen bei vergleichbarer Dämmung schlanker als bei konventionell errichteten Gebäuden, was die nutzbare Wohnfläche vergrössert. Da beim Systemholzbau überdies komplette Komponenten eines Gebäudes millimetergenau vorgefertigt und auf dem zeitgleich erstellten Fundament nur noch miteinander verbunden werden, lassen sich Systemholzbauten deutlich schneller realisieren. Parallel zur kürzeren Bauzeit sinken auch die Lärm- und sonstigen Emissionen.

Zudem ist Holz besonders nachhaltig. In den Schweizer Wäldern wächst jede Minute die für ein Einfamilienhaus benötigte Holzmenge nach. Als reiner Naturstoff ist Holz atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und stark isolierend. Daher ist das Raumklima in einem Holzhaus markant besser als in einem herkömmlichen Gebäude. Nicht zuletzt speichert Holz während seines Wachstums nicht nur viel CO2, sondern auch jede Menge Energie. Wird einmal ein Rückbau nötig, kann die im Holz gespeicherte Energie genutzt werden – anstatt fossiler Energiespeicher wie Öl oder Kohle. All dies macht Holz nicht nur zum nachhaltigsten und umweltfreundlichsten, sondern zum schlichtweg besten Baustoff überhaupt.

Sind Systemholzbauten nicht mehr als Fertighäuser?

Nein. Auch wenn grössere Komponenten von Systemholzhäusern vorgefertigt und auf der Baustelle zusammengesetzt werden: Systemholzbauten sind genauso individuell und einzigartig wie konventionell errichtete Häuser. Systemholzhäuser werden von Architekten geplant, abgestimmt auf die persönlichen Wünsche und das Budget der Bauherrschaft sowie passend zum entsprechenden Bauland respektive dem vor Ort geltenden Baurecht. Anders als Fertighäuser können Systemholzbauten also völlig frei geplant und ausgestattet werden. Vom Bioholzbau bis zum topmodernen Smart Home mit jedwedem digitalen Komfort ist alles möglich.

Systemholzhäuser werden sehr schnell errichtet. Stimmt trotzdem die Qualität?

Holz kann millimetergenau verarbeitet werden und erlaubt die Vorfertigung kompletter Komponenten wie Wänden, Decken und Dächern! Dank modernster Planung (3D; BIM) sowie innovativer Fertigungs- und Verbindungsverfahren passt beim Systemholzbau alles perfekt zusammen. Entsprechend gibt es beim Systemholzbau deutlich weniger Verzögerungen – und auf der Baustelle eines Holzhauses ist markant weniger Improvisationstalent gefragt als auf der Baustelle eines konventionellen Hauses. Überdies entfällt die bei herkömmlichen Bauten übliche Trocknungszeit. Systemholzkomponenten werden aus bereits trockenem Holz gefertigt und trocken miteinander verbunden. So kann selbst in den Wintermonaten schnell und sicher gebaut werden.
Mit Bezug auf die Dauerhaltbarkeit sei auf die Menschheitsgeschichte verwiesen: Gute Holzbauten, das zeigt die Geschichte, überdauern Jahrhunderte und halten jedweder Witterung ebenso stand wie Stürmen und Erdbeben. Sogar im Fall eines Brandes widerstehen Systemholzhäuser der Glut und dem Feuer meist sehr lange, während Stahlträger sich unter der Hitze verbiegen und Mauern reissen, platzen oder einstürzen.

Welche Möglichkeiten gibt es beim mehrgeschossigen Bauen in Holzsystembauweise?

Holz ist ein High-Tech-Baustoff, der allen Anforderungen an ein zeitgemässes ökologisches Baumaterial entspricht. Dank der anhaltenden Innovation im Systembau ist der Systemholzbau längst nicht mehr auf Ein- oder Zweifamilienhäuser beschränkt, sondern auch in grösseren Dimensionen möglich, beispielsweise für mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser sowie Büro- und Gewerbe-Immobilien. Häufig kommen dabei Mischbauweisen zum Einsatz: Für jede Komponente eines Gebäudes werden die optimalen Materialien verwendet. Das Fundament sowie alle erdverbundenen Gebäudeteile (Untergeschoss, Kellerräume, Tiefgarage) sowie standardisiert herstellbare Gebäudeteile wie beispielsweise Treppenhäuser, werden vor Ort aus Stahlbeton erstellt.
Ab Oberkante Erdreich respektive Oberkante Untergeschoss werden dann vorgefertigte Systemholzbauelemente eingesetzt. Der Brandschutz eines solchen Gebäudes ist exzellent, die Kosten sinken ebenso wie die Bauzeit und nach Errichtung des Betonteils wächst ein solches Haus pro Tag eine ganze Etage in die Höhe, inklusive fertig montierter Leitungen für die elektrischen Einrichtungen. Gerade im mehrgeschossigen Bau bietet der Systemholzbau eindeutige Mehrwerte für den Investor – weil er Zeit spart und unübertroffene Sicherheit in puncto Baustellenplanung bietet.

Was leisten Systemholzkomponenten beim Ausbau, Umbau und bei Aufstockungen?

Überall wo der Boden kostbar ist, machen Erweiterungen, Aufstockungen oder auch Renovationen bestehender Bauten Sinn. Gerade aber beim Bauen im Bestand, also in vorhandenen Gebäudestrukturen, macht der Baustoff Holz ganz besonders viel Sinn. Millimetergenau vorgefertigte, in 3D geplante Bauteile für Wände, Decken und Dächer können vergleichsweise leicht transportiert, mit mobilen Kränen bewegt und schnell sowie sicher montiert werden. Und weil Holz sehr leicht ist, erlaubt es die Realisierung von Aufstockungen auch dort, wo konventionelle Baustoffe die Statik überlasten würden, namentlich auf bestehenden Flachdachbauten.
Im Bereich der energetischen Sanierung spielt Holz ebenfalls seine Stärken aus – in Form hocheffizient dämmender, selbsttragender Holzfassadenelemente.

Ist ein Holzhaus nicht unglaublich hellhörig?

Holz isoliert Wärme sehr gut – und dämmt auch Geräusche mit hoher Wirksamkeit. Wichtig für einen wirkungsvollen Schallschutz bei Systemholzbauten ist eine saubere Berechnung und Konstruktion der einzelnen vorgefertigten Komponenten. Dabei muss insbesondere den Wohnungstrenndecken und den Wohnungstrennwänden die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werden, damit die geltenden Normen für Schallschutz im Holzbau eingehalten werden können.
In Mehrfamilienhäusern aus Systemholz haben sich innovative Hybriddecken aus Holz-Beton-Verbund mit Trittschalldämmung als sehr wirkungsvoll erweisen. Diese bieten sehr gute Schallschutzwerte und ermöglichen dank ihrer gesteigerten Tragfähigkeit und Steifigkeit überdies den Bau grösserer freier Spannweiten von Trenndecken im Systemholzhaus.

Welche Art von Häusern kann man im Systemholzbau errichten?

Beim modernen Systemholbau sind der architektonischen Fantasie nahezu keine Grenzen gesetzt. Vom Einfamilienhaus in Minergie-Standard über mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser und Bürogebäude bis zur Produktionshalle ist alles möglich – auch Dachaufstockungen, Sonderbauten, Anbauten sowie Industriegebäude.

Warum ist der Systemholzbau besonders nachhaltig?

Holz besitzt die beste Ökobilanz aller heute in der Schweiz eingesetzten Baumaterialien, denn es ist nicht nur der einzige natürlich nachwachsende Baustoff, sondern auch der einzige, welcher bei seiner Gestehung CO2 speichert – anstatt einen zusätzlichen CO2-Ausstoss zu provozieren, wie es insbesondere bei der Produktion von Zement oder Beton der Fall ist.
Zudem sinkt aufgrund der heimischen Produktion von Holz, der modernen Vorfertigung von Systemholzbaukomponenten und dem geringen Gewicht von Holz der Transportaufwand markant. Allein der Baustellentransportaufwand verringert sich um rund 85%, gerechnet ab Oberkante Untergeschoss. Ein weiterer Vorteil: Aufgrund des geringeren Gewichts der Holzkonstruktion kann das Fundament eines Holzhauses statisch leichter gebaut werden. Auch dies trägt zur besseren Ökobilanz bei.

Wie wirtschaftlich ist der Systemholzbau?

Ein Gebäude im modernen Systemholzbau zu errichten, spart effektiv Geld. Allem voran sinkt dank der Vorfertigung, der entfallenden Trocknungszeit und der bei Systemholzbauten generell sehr geringen Wahrscheinlichkeit für Bauverzögerungen die Bauzeit um mehrere Monate. Dadurch reduziert sich der Aufwand für den Bauzins markant – und Mieteinnahmen respektive Verkaufserlöse können wesentlich schneller realisiert werden. Entsprechend sinken auch die wirtschaftlichen Risiken aufgrund von in der Zeit zwischen Projektbeginn und Verkauf auftretenden Marktveränderungen.
Überdies sind die Transportaufwände geringer und das Fundament kann bei gleicher statischer Sicherheit etwas einfacher konstruiert werden. Beides trägt zu tieferen Gesamtbaukosten bei. Durch die Integration der Dämmung in die Tragkonstruktion bietet ein Systemholzbau eine um drei bis vier Prozent höhere Nettowohnfläche als ein konventionelles Gebäude mit identischen Aussenabmessungen. Entsprechend lassen sich auch höhere Verkaufs- oder Mietpreise realisieren.

Welche Vorteile bieten Systemholzhäuser hinsichtlich der Wohngesundheit?

Holz bietet dank seiner Natürlichkeit enorme Vorteile. Holz greift man gerne an, Holz riecht gut, Holz ist schön. Kurzum: Holz versprüht Natürlichkeit und verleiht jedem Raum und jedem Haus eine ganz besondere Behaglichkeit. Zudem ist das Raumklima in keinem Gebäude besser als in einem Holzhaus. Dank der feuchtigkeitsregulierenden Wirkung von Holz sinkt die Raumfeuchtigkeit selbst während der Heizperiode praktisch nie unter 45 Prozent. So wird eine Austrocknung der Atemwege verhindert und das Auftreten statischer Ladungen verhindert. Überdies wirkt Holz isolierend. Holzoberflächen fühlen sich immer gleich gut an – im Winter wie im Hochsommer – und dünsten keine schädlichen Stoffe aus wie beispielsweise Kunststoffe oder lackierte Metall- oder Betonteile.
Was kaum jemand weiss: Holzoberflächen wirken antibakteriell und sind daher deutlich hygienischer als die Oberflächen nahezu aller anderen im Wohnraum üblicherweise anzutreffenden Werkstoffe und Baumaterialien. Kurzum: Holz wirkt sich stark positiv auf das Befinden der Menschen aus und Systemholzbauten bieten die mit Abstand höchste Wohn- und Lebensqualität.

Brennen Holzhäuser nicht besonders leicht und schnell?

Natürlich ist Holz ein brennbarer Stoff. Das heisst aber noch lange nicht, dass ein Holzhaus leichter oder schneller in Brand gerät als ein konventionelles Haus aus Beton oder Mauerwerk. Einerseits ist das Risiko, dass in einem Gebäude ein Brand ausbricht, vollkommen unabhängig von den für den Bau des Gebäudes verwendeten Baustoffen. Andrerseits beeinflussen die Art der Einrichtung, namentlich die Möblierung, sowie allfällige Sauerstoffeinträge, etwa durch geöffnete Fenster oder Türen, die Ausbreitung eines Brandes weitaus mehr als die Bauweise des Hauses oder dessen Konstruktionsmaterialien. Wichtig ist daher die Unterscheidung zwischen der Brennbarkeitsklasse des Baustoffs Holz und der Feuerwiderstandsleistung der daraus errichteten Konstruktion.
Werden die geltenden Richtlinien und Vorgaben hinsichtlich des vorbeugenden Brandschutzes eingehalten – was bei Systemholzbauten mit konventionell errichtetem Fundament und Untergeschoss sowie darauf errichteter Holzkonstruktion gewährleistet ist – bieten Systemholzbauten ein vergleichbares brandschutztechnisches Sicherheitsniveau wie konventionelle Bauten. Überdies übertrifft die Tragfähigkeit einer Systemholzkonstruktion in aller Regel die statischen Anforderungen deutlich – und Holz widersteht der Hitze eines Feuers wesentlich länger, als viele Menschen glauben. Auch lässt sich das Brandverhalten von Holzkonstruktionen gut berechnen und im Fall des Brandfalles gut kontrollieren, weil sich das baldige Versagen einer Holzkonstruktion im Feuer ankündigt, während eine Stahlkonstruktion in aller Regel deutlich früher sowie sehr plötzlich und unabsehbar ihre Festigkeit verliert – und einstürzt. Auch Betonteile sind bei einem Brand gefährdet: Zuerst platzt die Betonoberfläche ab, dann versagt die Stahlarmierung – und der Stahlbeton bricht.
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